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    <title>Birgit Döring's personal blog - Feierabendgeschichten</title>
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    <description>Augen zu und durch</description>
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    <pubDate>Sat, 04 Apr 2009 09:17:18 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Birgit Döring's personal blog - Feierabendgeschichten - Augen zu und durch</title>
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    <title>Lustiger Einkauf</title>
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            <category>Feierabendgeschichten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Birgit Döring)</author>
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    Wieder mal bin ich beim Wochenend-Einkauf. Ich stehe an der Käsetheke und verlange meine Käsesorten. Abschließend sage ich: &quot;und 150 g Ziegenkäse, von den Scheiben&quot;. Dieser Käse sieht, im Gegensatz zu den Kuhkäsesorten weiß aus. Die Verkäuferin sieht mich etwas komisch an, sagt aber nichts, sondern bedient mich. Kurz denke ich: &#039;was isn jetzt? Habe ich was Falsches gesagt?&#039; Dann habe ich das Thema auch schon wieder vergessen, nehme meinen Käse und gehe an den Fischstand. Die Verkäuferin läuft auf der anderen Seite der Ladentafel mit mir mit. Aus hygienischen Gründen ist zwischen Wurst/Käsetheke und der Fischtheke eine Glastür. Für Verkäuferinnen trifft die Trennung nicht zu. Die verkaufen alles.  Ich verlange zwei Scheiben Pangasiusfilet in Mais/Tandori eingelegt. Da platzt es aus der Verkäuferin raus: &quot;Wollen Sie das Zeug wirklich essen? Gucken Sie sich das doch mal an, wie das schon aussieht! Das kann man doch nicht im Ernst essen wollen!&quot;  Ich bin verwirrt. &quot;Tandori kenne ich und Mais auch&quot;, stammle ich vor mich hin. &quot;Also nee, das sieht schon die ganze Woche so eklich aus&quot;. Ich überlege kurz und disponiere um. &quot;Na gut, da nehme ich eben Pangasius Madagaskar.&quot; Das rückt sie bereitwillig raus. &lt;br /&gt;
Draußen, beim Einpacken geht mir alles noch mal durch den Kopf. Plötzlich muss ich laut los lachen. Mein Mann sieht mich verwundert und fragend an. Ich erzähle ihm alles und weiß nun auch warum sie mich beim Ziegenkäsekauf schon so komisch angesehen hat. Den isst sie also auch nicht und wollte mich beim Fisch von weiteren Geschmacksverirrungen fern halten. In Zukunft werde ich wohl erst fragen, was der &lt;strong&gt;Verkäuferin&lt;/strong&gt; so schmeckt. Sonst frage ich immer meinen Mann, was er am Wochenende essen will. Ja, mein Lieber, &lt;strong&gt;die Zeiten sind vorbei,&lt;/strong&gt; jetzt entscheidet das Verkaufspersonal was uns schmeckt 
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    <pubDate>Sat, 04 Apr 2009 10:54:13 +0200</pubDate>
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    <title>Irrtum auf der Grundlage eines Zufalls</title>
    <link>http://birgit.fadoe.de/blog/archives/184-Irrtum-auf-der-Grundlage-eines-Zufalls.html</link>
            <category>Feierabendgeschichten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Birgit Döring)</author>
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    Die Straßenbahn ist mäßig voll. Es sind viele, aber nicht alle Plätze belegt. Auf den beiden „Behindertenplätzen“ gegenüber der Tür sitzen Oma und Enkelin. Die Oma hat einen Stock und sitzt wohl auf dem richtigen Platz. Bei der Enkelin ist es egal, es sind ja noch genügend Plätze frei. Beide unterhalten sich über die Feriengestaltung und dass sie an der übernächsten Haltestelle aussteigen werden.&lt;br /&gt;
An der Haltestelle vorher steigt eine ältere Dame ein, sieht sich um und bleibt neben der Tür stehen. Sie wirkt nicht behindert, eben nur älter. Und wenn sie sich nicht setzt, wird sie wohl gleich wieder aussteigen wollen.&lt;br /&gt;
Die nächste Haltestelle naht. Das Mädchen steht auf, um an der Tür ihren Haltewunsch zu drücken. Die ältere Dame stürzt sich auf den freigewordenen Platz und fängt einen lauten Lobgesang auf das Mädchen an:&lt;br /&gt;
„Das ist aber nett, dass Du aufstehst. Das hat man heute ja nur noch ganz selten. Nein so ein gut erzogenes Mädchen! Dass es so etwas noch gibt!“&lt;br /&gt;
Oma und Enkelin gucken ganz verdattert. Auch ich bin etwas verdutzt. „Nein wirklich“, fängt die Dame wieder an, „ich finde es ganz toll, dass Du aufgestanden bist. Bleib so, wie Du bist. DU bist eine Ausnahme.“ Die Haltestelle ist da. Das Mädchen murmelt: „bei uns in der Klasses stehen alle auf“ und steigt aus. Die Oma humpelt hinterher.&lt;br /&gt;
„Ein tolles Mädchen“ strahlt die Dame, die fest davon überzeugt ist, dass das Mädchen wegen ihr aufgestanden sei.&lt;br /&gt;
So ist wieder mal allen geholfen. Das Mädchen ist überrascht ob des unerwarteten Lobes und reagiert menschlich . Wer auf dieser Welt würde den Irrtum freiwillig aufgeklären? Sie steigt glücklich aus. Die Dame auf dem Sitzplatz bleibt glücklich zurück und ist noch einige Haltestellen lang sichtlich gerührt und voller Glücksgefühle. Dass das Ganz ein blöder Zufall war und somit zum Irrtum wurde, zählt in diesem Moment nicht mehr. So einfach kann Glück sein.&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Tue, 28 Oct 2008 19:10:00 +0100</pubDate>
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    <title>Kinder, unsere Zukunft!?</title>
    <link>http://birgit.fadoe.de/blog/archives/177-Kinder,-unsere-Zukunft!.html</link>
            <category>Feierabendgeschichten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Birgit Döring)</author>
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    Manchmal sitzt man in der Straßenbahn und traut seinen Ohren nicht. Heute hatten sich drei Kinder getroffen, die sich erst einmal darüber austauschten, wer an welchem Gymnasium!!! gelandet ist. Also waren sie in der 5. Klasse. Wie die Alten plauderten sie dann aus dem Nähkästchen, sprich aus dem Schulalltag. Der erste erzählte: „Wir haben eine Lehrerin, bei der &#039;sackt&#039; alles. Da könnt ich mich ausschütten.“ Der Zweite berichtete von seinem Mathelehrer, der immer sagt: „Wer keine Hausaufgaben macht, wird kastriert.“ Der Dritte staunte. „Was is&#039;n das?“ „Na den Schwanz abschneiden!“, wurde er fachmännisch aufgeklärt. Dann begann der Erste von seinem Deutschlehrer zu erzählen: „Eh der fetzt. Bei dem können wir im Unterricht alles machen. Essen, trinken, Beine auf den Tisch legen – das ist völlig egal. Heute kam er und fragte was wir machen wollen. Dann hat er uns eine Aufgabe aus dem Übungsheft gegeben. Wir durften das Lösungsheft dazu nehmen. Da haben wir alles abgeschrieben. Die ganze Klasse hat &#039;ne Eens gekrigt.“ &lt;br /&gt;
Können sich die Kinder so viel ausdenken? &lt;br /&gt;
Für den Wahrheitsgehalt der Beiträge spricht die eigene Erfahrung. Wir haben an unserem Garten einen Schulsportplatz, auf dem die Kinder auch ihre Pausen verbringen. Es ist regelrecht erschütternd und peinlich, welchen Ton die Lehrer gegenüber den Schülern während des Sportunterrichts und während der Pausen anschlagen. &lt;br /&gt;
Mir fielen sämtliche Schlagzeilen ein: Pisa-Studie,  noch  freie Lehrstellen, passende Lehrlinge fehlen, und, und, und. Welches Niveau haben eigentlich die Lehrer? Ist kumpelhaftes Verhalten zwischen Lehrer und Schüler wirklich angebracht? Ist Respekt gegenüber anderen tabu? Bin ich doch schon zu alt für die heutige Zeit? 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 22 Sep 2008 18:08:47 +0200</pubDate>
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    <title>Verschiedene Erinnerungen</title>
    <link>http://birgit.fadoe.de/blog/archives/173-Verschiedene-Erinnerungen.html</link>
            <category>Feierabendgeschichten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Birgit Döring)</author>
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    In Dresden steht vor dem Rathaus ein Denkmal der &lt;a href=&quot;http://www.sozialistische-gedenkstaetten.de/sa/Dresden/Truemmerfrau/Truemmerfrau.shtml&quot;&gt;Trümmerfrau&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Dieses Denkmal ist den Frauen Dresdens gewidmet, die nach dem Zweiten Weltkrieg die Stadt enttrümmerten und so den Grundstein für den Wiederaufbau dieser Stadt legten. Die meisten Männer waren aus dem Krieg (noch) nicht zurückgekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern fuhr ich mit der Straßenbahn an diesem Denkmal vorbei. Rund um das Denkmal ist immer schön bepflanzt, so dass man gern hin schaut. Über den Sinn des Denkmals denken wohl die Wenigsten nach. Für viele scheint die Zeit zu weit weg, oder sie wissen nicht um die Bedeutung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben mir saßen zwei ältere Damen, die auf dem Weg zum Kaffeekränzchen waren. Plötzlich sagt die eine Dame: &quot; Wenn ich hier vorbei fahre, sehe ich mich immer selber stehen. Genau so war es.&quot; &quot;Wie?&quot;, fragt die andere. &quot;Na so. Die Kleidung, das Kopftuch, der Hammer, genau so sah ich och aus.&quot; &quot;Hmm, das weß ich ni mehr, meine Schwester is wohl so rum gelofen.&quot; Ich war überrascht. Kann man so etwas wirklich vergessen? Oder war sie noch zu jung, damals, nach dem Krieg und hat nicht mit enttrümmert? &lt;br /&gt;
Auf alle Fälle konnte oder wollte sie sich nicht erinnern, trotz des Denkmals. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass irgendwo in der Innenstadt ein Käffchen auf sie wartete wussten zum Glück beide noch. Sie stiegen an der Haltestelle Prager Straße aus und hatten schon längst ein anderes Thema. Ich grübelte noch bis Postplatz. Dann stieg ich aus und lief neuen Geschichtchen entgegen. 
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    <pubDate>Tue, 26 Aug 2008 21:06:00 +0200</pubDate>
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    <title>Ab welcher Größe ist ein Hund ein großer Hund?</title>
    <link>http://birgit.fadoe.de/blog/archives/169-Ab-welcher-Groesse-ist-ein-Hund-ein-grosser-Hund.html</link>
            <category>Feierabendgeschichten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Birgit Döring)</author>
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    Ich werde ihn wohl nicht begreifen, den kleinen Unterschied zwischen großem und kleinem Hund. Na, die Größe, werden Sie jetzt denken. Klar. Aber wieso haben Kleinere mehr Rechte als Große? Im richtigen Leben ist das umgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel der Hunderechte: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://birgit.fadoe.de/blog/archives/169-Ab-welcher-Groesse-ist-ein-Hund-ein-grosser-Hund.html#extended&quot;&gt;&quot;Ab welcher Größe ist ein Hund ein großer Hund?&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Tue, 19 Aug 2008 18:15:00 +0200</pubDate>
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    <title>Hochachtung</title>
    <link>http://birgit.fadoe.de/blog/archives/156-Hochachtung.html</link>
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    <author>nospam@example.com (Birgit Döring)</author>
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    Meine ganze Hochachtung gilt heute den Fahrern der Buslinie 85, die das Stück Fahrstrecke zwischen &#039;Schillerplatz und Niederwaldplatz mit stoischer Ruhe und vor allem ohne Blechschäden meistern und das mehrmals am Tag. Eine Horrorstrecke für Gelenkbusse. Keine Ahnung, warum die Busstrecke da lang gehen muss. Aber das haben andere entschieden. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 12 Mar 2008 18:18:25 +0100</pubDate>
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    <title>Winterloch</title>
    <link>http://birgit.fadoe.de/blog/archives/152-Winterloch.html</link>
            <category>Feierabendgeschichten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Birgit Döring)</author>
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    Wurde ich doch heute angesprochen, ob mir denn gar nichts mehr einfiele, das ich schreiben könnte. Ja, das ist komisch. Die Ideen sind ... wie vom Winde verweht. Kreative Winterpause. &lt;br /&gt;
Der ewige Wind da draußen nervt nun langsam. Da denkt man, es ist vorbei, stürmt es schon wieder vor der Balkontür. Und da sollen einem Geschichten einfallen! &lt;br /&gt;
Halt, da fällt mir doch etwas ein. Wir waren am Freitag in der VHS zu einem Vortrag &quot;die kleine Hufeisennase und seine glattnasigen Verwandten&quot;. Die gute Nachricht ist, den Fledermäusen ist die Waldschlösschenbrücke so gut wie Wurscht. Sie können sie nicht sehen und hören auch nicht, die Glücklichen. Und dank Ultraschall wird auch keine Fledermaus gegen die Brücke fliegen. &lt;br /&gt;
Also im Ernst. Es war ein sehr interessanter Vortrag, zumal der Dozent so vor Begeisterung sprühte, dass er glatt das Ende seines Vortrages verpasste. Aus Protest über diese Überziehung stürmten die Besucher des nächsten Vortrages in den Raum und schmissen uns förmlich raus. Das störte aber nur uns Besucher. Der Dozent sprach auch zum Folgethema: Eine sächsische Prinzessin und Pompeji. Auch darüber wusste der Mann Bescheid. Ein echtes Multitalent. Und wir durften ihn kennen lernen!&lt;br /&gt;
Nur Eines habe ich nicht begriffen; warum ein Vortrag über Fledermäuse zwar genauso lang wie der Vortrag über Pompeji ist, aber um 0,50 € teurer. Weil es die Fledermäuse noch gibt? 
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    <pubDate>Mon, 03 Mar 2008 20:57:08 +0100</pubDate>
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    <title>Kulturabend</title>
    <link>http://birgit.fadoe.de/blog/archives/149-Kulturabend.html</link>
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    <author>nospam@example.com (Birgit Döring)</author>
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    Da sitzen die Dresdner gut zwei Stunden vor Bastian Sick im Kulturpalast und amüsieren sich über die Fehler anderer. Er plauderte in seiner bekannten, charmanten Art über die vier Fälle der deutschen Grammatik, über weitere Fälle des Volksmundes, die Jugendsprache, zu Verben gewordene Adjektive und Rechtschreibfehler. Er hat sogar das Baby mit in die Show einbezogen, welches da irgendwelche Eltern mit in die Veranstaltung gebracht hatten und das auch in regelmäßigen Abständen Desinteresse durch Brüllen bekundetet. Ich glaube, mich hätte das in dem Alter auch nicht interessiert. Aber vielleicht hilft es dem Wurm ja für PISA. Die Eltern haben jedenfalls bewiesen, dass man auch mit Kindern auf nichts verzichten muss. Dass man eventuell die Anderen stört bleibt fremdes Leid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://birgit.fadoe.de/blog/archives/149-Kulturabend.html#extended&quot;&gt;&quot;Kulturabend&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 17 Feb 2008 10:04:11 +0100</pubDate>
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    <title>Man glaubt es nicht</title>
    <link>http://birgit.fadoe.de/blog/archives/145-Man-glaubt-es-nicht.html</link>
            <category>Feierabendgeschichten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Birgit Döring)</author>
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    Am 15.11.2007 hatte ich mich u.a. darüber ausgelassen, dass die Fetscherstraße ein Ausbildungsobjekt für Baggerfahrer sein muss. Loch auf, Loch zu. Heute war es mal wieder so weit. An der Ecke Tatzberg wird ein Loch gebuddelt! Sie waren auch relativ schnell und weit in der Erde. Kein Wunder. Das Erdreich liegt noch vom letzten Mal sehr locker, bei Regen sogar ausgesprochen &quot;babsch&quot;. Das beweisen meine Schuhe, wenn ich dort lang muss.&lt;br /&gt;
Irgend Jemand hat zu viel Geld und legt es statt in Aktien in Löcher an. Oder hat er nur einen saumäßigen Plan(er)? Es ist im Moment auch egal. Das Ergebnis ist gleich. Das Geld ist einfach weg. Meine Nerven sind es auch. 
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    <pubDate>Tue, 29 Jan 2008 18:34:00 +0100</pubDate>
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    <title>So ernst war’s auch nicht gemeint</title>
    <link>http://birgit.fadoe.de/blog/archives/140-So-ernst-wars-auch-nicht-gemeint.html</link>
            <category>Feierabendgeschichten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Birgit Döring)</author>
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    Irgendwo zwischen Himmel und Erde muss es geheimnisvolle Kräfte geben. Wer träumt nicht, besonders nach den Weihnachtsfeiertagen von einigen Gramm weniger auf der Waage. Die Einen geben es zu und sprechen offen darüber, die anderen beschließen im Geheimen: hier muss was passieren. Egal ob man laut ist oder leise, irgendwer da draußen nimmt Einen ernst. Mich zum Beispiel, heute. Eigentlich wollte ich nur ein wenig für meine Gesundheit tun und hatte beschlossen, meine Busstrecke zu Fuß zurück zu legen. Das sind exakt 22 Minuten Fußweg. Dann geht es für gewöhnlich mit der Bahn weiter. Ich bin nicht immer so stark. Manchmal bringe ich es einfach nicht fertig, den Bus weg fahren zu lassen, wenn man ganz bequem einsteigen könnte. Wäre ich doch heute auch schwach gewesen! Verkehrsstörung! Es fuhren keine Bahnen in meine Richtung. Also weiter getrabt. &lt;br /&gt;
Ich brauche exakt 1 Stunde und 15 Minuten von Tür zu Tür. Auch eine Erfahrung. &lt;br /&gt;
Noch etwas konnte ich feststellen. Die Stadt gibt zwar viel Geld für befestigte Wege im Großen Garten aus, aber rundherum ist Schlamm.  Die Fußwege werden ja nur bei Verkehrsstörungen so richtig gut genutzt und die gibt es zum Glück sehr selten.&lt;br /&gt;
Auf die Waage bin ich übrigens nicht gestiegen. Ich bewahre mir die Illusion abgenommen zu haben.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 14 Jan 2008 20:21:00 +0100</pubDate>
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    <title>schwerer Einstieg</title>
    <link>http://birgit.fadoe.de/blog/archives/138-schwerer-Einstieg.html</link>
            <category>Feierabendgeschichten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Birgit Döring)</author>
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    Heute ist nun schon die erste Woche des neuen Jahres rum und ich habe mich noch nicht einmal gemeldet. Irgendwie bietet sich so gar nichts zum Schreiben. Es liegt wohl daran, dass ich, aufgrund der Wetterlage, mit dem Auto zur Arbeit fahre. Draußen ist es nämlich sauglatt. Offensichtlich gehen die Hauseigentümer davon aus, dass sie, wenn sie schon Haftpflichtversicherung zahlen, sich der Mühe des Gehwegestreuens nicht auch noch unterziehen müssen. Am Ende war die Versicherung um sonst! Also nicht um sonst, sondern nutzlos. Da kommt man, so blöd es klingt, mit dem Auto einfach sicherer zur Arbeit. Zumindest innerhalb der Stadt.&lt;br /&gt;
Hoffentlich wird bald Frühling. Die Tage werden jedenfalls schon wieder länger, so ganz allmählich. 
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    <pubDate>Mon, 07 Jan 2008 20:00:00 +0100</pubDate>
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    <title>Ladenschluss</title>
    <link>http://birgit.fadoe.de/blog/archives/134-Ladenschluss.html</link>
            <category>Feierabendgeschichten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Birgit Döring)</author>
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    Samstagabend gegen 20:30 Uhr in der Straßenbahn. Die Geschäfte haben 20 Uhr geschlossen, die letzten Einkäufer bevölkern mit Weihnachtsgeschenken bepackt die Straßenbahn. Alle Sitzplätze sind schon weg und ich muss stehen. Neben mir stehen zwei Frauen und beginnen ein Gespräch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://birgit.fadoe.de/blog/archives/134-Ladenschluss.html#extended&quot;&gt;&quot;Ladenschluss&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Sat, 08 Dec 2007 21:30:00 +0100</pubDate>
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    <title>Noch eine Neckigkeit</title>
    <link>http://birgit.fadoe.de/blog/archives/132-Noch-eine-Neckigkeit.html</link>
            <category>Feierabendgeschichten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Birgit Döring)</author>
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    Auf dem Altmarkt, zwischen Altmarktgalerie und Baugrube, steht ein Klavier. Manchmal ganz verlassen, frierend im Regen, manchmal sitzt aber auch ein junger Mann dran und spielt.  Es klingt für die vorbeieilenden Passanten wunderschön. Viele bleiben auch stehen und lauschen den Klängen, so als Unterbrechung im Einkaufsstress.  Eine nette Idee, bei der man staunt, dass das so geht. Ein Klavier  mitten in der Stadt, offensichtlich wetterfest, und hoffentlich mit dem Ordnungsamt geregelt. Nicht dass da wieder einer auf komische Gedanken kommt und den Spaß verdirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;22&quot; height=&quot;25&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://birgit.fadoe.de/blog/uploads/weihnachten_126.serendipityThumb.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Dresden und Weihnachten sind einfach schön. 
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    <pubDate>Thu, 06 Dec 2007 11:28:05 +0100</pubDate>
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    <title>Der Duft fehlt</title>
    <link>http://birgit.fadoe.de/blog/archives/131-Der-Duft-fehlt.html</link>
            <category>Feierabendgeschichten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Birgit Döring)</author>
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    Striezelmarktzeit in Dresden. Diesmal nicht, wie gewohnt, auf dem Altmarkt, sondern auf dem Ferdinandplatz. Der ist zwar eine Interimslösung, aber größer. Die beste Atmosphäre bietet der Striezelmarkt, wenn es dunkel ist. Da kommt so richtig weihnachtliche Stimmung auf, auch bei derzeit eher frühlingshaften Temperaturen. Aber das kennen die Dresdener schon. Der Weihnachtsmann auf der Bühne lässt die Kinder fast jedes Jahr nach Frau Holle schreien. Generationen haben da schon gebrüllt. Ich auch.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://birgit.fadoe.de/blog/archives/131-Der-Duft-fehlt.html#extended&quot;&gt;&quot;Der Duft fehlt&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Tue, 04 Dec 2007 20:32:39 +0100</pubDate>
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    <title>Mensch macht uns nicht peinlich</title>
    <link>http://birgit.fadoe.de/blog/archives/128-Mensch-macht-uns-nicht-peinlich.html</link>
            <category>Feierabendgeschichten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Birgit Döring)</author>
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    Ich bin heute etwas später als gewöhnlich mit der Straßenbahn zu einem Außentermin gefahren. Die morgendliche, mir bekannte Verschlafenheit der Fahrgäste war längst verflogen. Vier Schulklassen gleichzeitig in der Bahn! Alle Kinder waren zwischen 8 und 9 Jahren alt und soooo munter. Das war vielleicht ein Geplapper. Vor mir saßen drei Knirpse, zwei Mädchen und ein Junge, und trällerten die schönsten Stimmungslieder. Gar nicht mal schlecht. Textsicher, Melodie und Tonart stimmten. Wunderbar, dass es so etwas heute noch gibt. Seit mein Sohn weit jenseits der Schulzeit ist und die Enkel noch nicht in Sicht sind, hat man irgendwie die Verbindung zu dieser Altersklasse verloren. Natürlich ging&#039;s nicht gerade leise zu. Aber komischerweise hat mich dieser Lärm weniger gestört, als die Geräusche aus MP-3 Playern, die mir sonst aufgezwungen werden. Das beweist mir, dass Kinderlärm naturgemäß mehr zu unserem Leben gehört als der neuartige Kunstlärm. &lt;br /&gt;
Hinter mir saßen auch drei Knirpse. Die fanden die Kultureinlage ihrer Klassenkameraden nicht so komisch. Einesteils trällerten sie zwar mit, dann kamen aber wieder Beschwerden:“Eh, hört doch mal auf zu singen!“ Und dann kam für mich der Satz des heutigen Tages: „Mensch, macht uns nicht peinlich.“ &lt;br /&gt;
Der Satz ist einfach herrlich. Wie oft möchte man ihn als Erwachsener anderen zurufen? Da fallen mir in Dresden gleich ganz viele Beispiele ein: Waldschlößchenbrücke und Unesco-Weltkulturerbe, Operettenhaus, neues Gewandhaus, Postplatzgestaltung, Dynamostadion, Eissporthalle, Kulturpalast...&lt;br /&gt;
Zu jedem Stichwort gäbe es peinliche Geschichten zu erzählen. Leider sind die dafür  Verantwortlichen noch nie mit Schulklassen in einer Bahn gefahren  und haben das Volk von morgen belauscht. &lt;br /&gt;
Und das Ende vom Lied bzw. der Geschichte? Es gibt keins. Die Vorderen haben sich von den Hinteren nicht beeindrucken lassen und weiter gemacht. Ich saß mittendrin und bin unterwegs ausgestiegen. 
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    <pubDate>Mon, 19 Nov 2007 20:57:05 +0100</pubDate>
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