Dienstag, 23. Dezember 2008Zum Jahreswechel
Man kann es wirklich kaum verstehen,
wie schnell die Jahre doch vergehen. Vor Kurzem hat man noch geschrieben, hinter der Zwei die Null Null Sieben. Und dann kam plötzlich über Nacht, das neue Jahr, die Null Null Acht. Dieses, wenn ich´s auch kaum glaube, macht sich nun auch bald aus dem Staube. In Sicht ist schon das nächste Jahr, die Null Null Neun, das ist ja klar. Hab etwa ich nur das Empfinden, dass die Jahre so schnell schwinden? Wer sich für vieles intressiert, dem ist´s wohl ebenso passiert. Ich wünsch drum allen die das lesen, und es ist ebenso gewesen, das genügend Zeit verbleibt, für alles was man so gern treibt. Und Gesundheit, das ist klar, wünsch ich auch für´s nächste Jahr. Montag, 27. Oktober 2008Juli 2008 Das Schulsportplatzprojekt 128. Mittelschule, ein Beitrag zum Generationen- und Interessenkonflikt ?
In diesem Jahr wurde der 2007 umgebaute Sportplatz an der 128. Mittelschule in Nutzung genommen. Und wie befürchtet kam es innerhalb kurzer Zeit zu Differenzen mit den anliegenden Pächtern der Gärten, die zur Kleingartenanlage Sommerland gehören. Da die Belästigungen trotz Forderungen seitens der Kleingärtner nicht aufhörten, sich somit die Spannungen zwischen den Kleingärtnern sowie den Schülern und dem Lehrpersonal immer mehr zuspitzten, wandte sich der Vorsitzende des Gartenvereins am 29.05. an den Träger der Schule und bekam am 26.06. vom Schulverwaltungsamt einen Antwortbrief. Wenn ein Schüler in einem Aufsatz (oder allgemein in einer schulischen Aufgabe) einen, sprich diesen Brief des Vorsitzenden, zu beantworten hätte und so, wie im Brief des Schulverwaltungsamtes, geantwortet hätte, dann hätte der Lehrer darunter geschrieben, „Thema verfehlt, Note 6.“. Dabei will ich Formulierungen, die man wahrscheinlich nur nach Absolvieren der Höheren Beamtenschule so herausbekommt, nicht als negativ werten, sondern höchstens als unpassend. (z.B. bauliche Ertüchtigung von Freiflächen).
"Juli 2008 Das Schulsportplatzprojekt 128. Mittelschule, ein Beitrag zum Generationen- und Interessenkonflikt ?" vollständig lesen
Montag, 27. Oktober 2008
Herbstgedicht (Variante 2) Geschrieben von Volker Döring
in Gedichte um
20:50
Kommentare (0) Trackbacks (0) Herbstgedicht (Variante 2)
Der Herbstwind bläst sich durch die Bäume.
Und ihm ist, als ob er träume. Die Blätter, die einst grün und zart, die sind jetzt bunt und wirken hart. Die grünen Blätter rauschten leise, bei seiner sachten Sommerreise. Doch jetzt hört er sie rascheln laut, und ist darüber nicht erbaut. Er bläht sich auf bis zum Orkan, und stürmt so gegen alles an. Die Bäume stemmen ihm entgegen, doch bringt er einige zum legen. Die Blätter mit der Farbenpracht, die weht er fort, so über Nacht. Bald stehen alle Bäume kahl. Das ist dem Herbstwind ganz egal. Er hat Erfolg mit seinem Mühn, und freut sich auf des Frühjahrs Grün. Wenn Mann im Wind spazieren geht, und der so durch die Haare weht, durch die, die da noch nicht verschwanden, und statt schwarz jetzt grau vorhanden, dann blickt er neidisch hin zum Baum, und er denkt sich einen Traum. Ach könnten doch, wie an den Zweigen sich im Frühjahr Blätter zeigen, auch beim Menschen alle Jahre, wachsen neue Kopfeshaare. Doch da fällt ihm grad noch ein, der Zeitraum müßte anders sein. Und weiter träumt´s im lichten Kopf, von Sommerglatz und Winterschopf. Sonntag, 19. Oktober 2008
Die Schnecke(n) in unserem Garten Geschrieben von Volker Döring
in Garten um
11:58
Kommentare (0) Trackbacks (0) Die Schnecke(n) in unserem Garten
Als ich gestern in unseren Kleingarten kam, um einiges für die Winterfestmachung zu tun, lief quer über den Gartenweg eine Schnecke. Es war eine von diesen Nacktschnecken, die irgendwann vor langer Zeit von Spanien nach Deutschland eingewandert sind. Sie hatten wohl von deutschen Urlaubern gehört, das es den Schnecken in Deutschland besser geht und es einige sogar zu einem Haus gebracht haben. Manche davon sogar in einem Weinberg. Und so haben sie sich nach Deutschland aufgemacht, zuerst nach dem westlichen Teil und nach der Grenzöffnung auch in den östlichen. Und es scheint ihnen da auch nicht schlecht zu gehen, obwohl es nach meinen Erkenntnissen noch keine zu einem Haus gebracht hat. Dafür haben sie sich zu Feinschmeckern entwickelt. Sie bevorzugen besonders die jungen Triebe von Blumen und auch von Gemüse, das wir gern selbst essen würden, aber durch die Schnecken über den Anbau nicht hinauskommen. Da diese Schnecken außer den Kleingärtnern keine natürlichen Feinde in Deutschland haben, wahrscheinlich weil sie unangenehm Riechen und nicht schmecken, entwickeln sie sich zahlenmäßig prächtig. Meine Gedanken gingen also sofort in Richtung einer Vernichtungstaktik. Darüber wurde in letzter Zeit einiges veröffentlicht und die Gärtner tauschten untereinander ihre Erfahrungen aus. Am meisten wird wohl mit dem Schneckenkorn gearbeitet, was aber für diesen Fall uneffektiv ist. Dann gibt es Kleingärtner die auf die Vernichtung mittels Alkohol schwören. Sie nutzen dabei den guten Geruchssinn der Schnecken und ihre Bierrsucht und lassen sie im Bier ersaufen. Das trifft dann aber auch die Hausbesitzerschnecken, die zwar weniger gefräßig aber auch versoffen sind. Diese Methode habe ich auch schon versucht, aber sie hilft mir jetzt auch nicht, weil ich kein Bier mehr im Garten habe. Eine weitere Möglichkeit ist der Einsatz von Laufenten. Diese aus England stammenden Tiere sind nicht so plump wie deutsche Entenrassen, haben einen langen aristokratisch wirkenden Hals zum Ausfindigmachen der Schnecken und wie sollte es anders möglich sein, einen schlechten Geschmackssinn, so das sie die Schnecken ohne mit der Wimper zu zucken verspeisen.
"Die Schnecke(n) in unserem Garten" vollständig lesen
Sonntag, 19. Oktober 2008
Ein Albtraum Geschrieben von Volker Döring
in Volkers Gedanken um
11:53
Kommentare (0) Trackbacks (0) Ein Albtraum
Heute Früh bin ich klatschnaß, vom Schweiß gebadet, aufgewacht. Ich hatte einen Albtraum, der mich nun bis in den Tag hinein verfolgt. Eigentlich träume ich selten und an die meisten Träume kann ich mich nur noch soweit erinnern, das es nette Erlebnisse waren von denen ich meiner Frau beim Frühstück erzählen wollte. Aber nach dem Aufwachen war der Inhalt des Traumes weg. Das Frühstück geht ruhig vonstatten, weil - nachts ist nichts geschehen und der Traum ist vergessen. Erst wenn dann die Nachrichten im Radio kommen, gibt es immer irgendeinen Aufreger und damit Gesprächsstoff. Aber da müssen wir auch schon zur Arbeit aufbrechen. Ich glaube es gibt so eine Art Traum-Alzheimer. Nur die emotional starken Träume werden gespeichert und dazu zählte mein nächtlicher Traum. Und das Thema war eben diese gerade angesprochene Alzheimerkrankheit. Vor ein paar Tagen kam in den Nachrichten das Wissenschaftler die Ursachen der Krankheit erkannt und bei Versuchen an Ratten ein Mittel wirksam getestet haben. Mit diesem Mittel konnte ein Fortschreiten der Krankheit verhindert werden. Für die Anwendung beim Menschen sind aber noch langjährige Forschungen notwendig. Nun hatte ich vorgestern das Problem eines fehlenden Handys und gestern war mein Schlüsselbund weg. Beides fand sich an nicht erwarteten Stellen wieder. Und nun kreisten meine Gedanken wohl im Schlaf weiter, ob das schon Anfänge dieser bösartigen Krankheit sind. Der Traum begann wiederum mit einer Nachricht im Radio (zumindest soweit ich mich erinnern kann). Der Sprecher teilte mit, das es nun bereits fünf Jahre her sei, als Wissenschaftler ein Mittel gegen Alzheimer erfolgreich an Ratten getestet hatten, aber seitdem nicht weiter gekommen seien, obwohl man in mehreren Forschungsgruppen in verschiedenen Richtungen experimentiert hat. Der Gesundheitsminister ist deshalb an die Regierung mit dem Antrag herangetreten, einen Bürgerentscheid durchzuführen. Hier gab es leider eine Störung im Radio und nähere Informationen bekam ich also nicht. Da fängt der Mensch doch an zu grübeln. Was will man denn da die Bürger befragen?
"Ein Albtraum" vollständig lesen
Freitag, 17. Oktober 2008Herbstgedicht
Der Herbstwind streift sacht zwischen Bäumen,
und glaubt,er sei total am Träumen. Die Blätter, die einst grün und zart, die sind jetzt bunt und werden hart. Und erst das Rascheln dieser Blätter. Er fand die grünen wirklich netter. So bläht er auf sich, immer mehr, und stürmt. Die Bäume wackeln sehr. Damit sie sich nicht zu sehr biegen, lassen sie die Blätter fliegen. Nun steh`n sie da, sind ratzekahl. Dem Sturm ist dieses ganz egal. Er hat Erfolg mit seinem Mühn, und hofft auf neues Blättergrün. Dienstag, 19. August 2008
Was ist ein Teil Mensch wert ? Geschrieben von Volker Döring
in Volkers Gedanken um
17:58
Kommentar (1) Trackbacks (0) Was ist ein Teil Mensch wert ?
Man denkt ja schon manchmal darüber nach, was man so wert ist. Wenn man noch klein ist zum Beispiel, was man den Eltern wert ist. Lieben sie mich eigentlich und wenn ja, warum gibt es dann so wenig Taschengeld. Als Jugendlicher, wenn es so langsam um eine Lehrstelle und einen Platz in der Gesellschaft geht, da wird der Wert in Ausbildung und Wissen gemessen. Dann kommt der Wert der Berufserfahrung dazu. Wenn man sich verliebt steht die Frage nach der Gegenliebe. Und auch das hat irgendwie etwas mit Wert zu tun. Ist man es wert von der geliebten Person wieder geliebt zu werden, oder schlimmer, warum ist man es nicht?
Man denkt also über den eigenen Wert manchmal, aber nicht täglich nach. Da gibt es Phasen, die man gerade durchmacht, wie Arbeitslosigkeit, oder bestimmte Episoden, die man erlebt. Am Sonntag habe ich so eine Episode zum Nachdenken erlebt. Das Wetter war nach zwei Regentagen endlich doch noch schön gewurden. Dresden lockte mit seinem Stadtfest und dem dazu stattfindenden „Lebendigen Fürstenzug“. Also nichts wie hin. Am Schloß, in Höhe Sophienstraße, Ecke Augustusstraße, hörte ich plötzlich eine laute Stimme. "Was ist ein Teil Mensch wert ?" vollständig lesen Sonntag, 17. Juni 2007
Zwischen Lassen und Müssen – ... Geschrieben von Volker Döring
in Volkers Gedanken um
10:47
Kommentare (0) Trackbacks (0) Zwischen Lassen und Müssen – Konflikt eines Mannes
Wir, das heißt meine Frau und ich, sind wieder einmal tanzen gegangen. Nicht irgendwohin in eine Gaststätte, sondern in ein Ballhaus. Das heißt, großer Saal mit richtiger Tanzfläche und Kapelle und festlicher Kleidung.
Obwohl es sehr warm war, kamen die meisten Männer im Anzug. Die Frauen hatten es etwas einfacher, zumindest aus der Sicht eines Mannes. Sie durften sich, entsprechend des Wetters, auch etwas luftiger anziehen. Das kann schön und interessant sein. "Zwischen Lassen und Müssen – Konflikt eines Mannes" vollständig lesen |
Kalender
SucheKategorienBlog abonnierenVerwaltung des Blogs |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
