Samstag, 6. September 2008
Jaaaaa, sie buddeln wieder! Geschrieben von Birgit Döring
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22:32
Kommentare (0) Trackbacks (0) Jaaaaa, sie buddeln wieder!
Links und rechts der Fiedlerstraße wird auf den Parkflächen der Fetscherstraße in Dresden seit 01.09.2008 mal wieder gebuddelt. Was tut man da? Man(n) verlegt Plastikrohre!
Langsam wirds albern. Die letzte Aktion war hier Freitag, 5. September 2008
Verkehrsbetriebe halten fit Geschrieben von Birgit Döring
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18:58
Kommentare (0) Trackbacks (0) Verkehrsbetriebe halten fit
Seit unserem, bewegungsmäßig sehr aktivem Urlaub, gehe ich Tag für Tag mit einem schlechten Gewissen auf Arbeit. Die Bewegungs-Aktivität lässt zu Wünschen übrig. Schuld haben die Dresdner Verkehrsbetriebe. Zwei Minuten Fußmarsch bis zu Haltestelle, kurzes Warten auf die Straßenbahn, kurzes Warten auf den Bus und fünf Minuten Fußmarsch bis zur Arbeit. Das ist einfach zu wenig, sagten sich heute früh auch die DVB. Sie schickten eine Bahn der Linie 1. Ich stand vor der Entscheidung: Rennen oder noch zwei Minuten auf die Linie 2 warten. Mein innerer Schweinhund sagte: „was willst Du Dich hier anstrengen, der Fahrplan des Busses ist auf die Linie 2 abgestimmt, musst sowieso an irgendeiner Haltestelle warten, warum dann nicht bequem hier?“ Also spazierte ich der anfahrenden Bahn hinterher. Dann kam, pünktlich, die 2. Und diese Bahn wollte meine aufgekommene Bewegungsfaulheit absolut nicht unterstützen. Sie bewältigte die Strecke bis zur Bushaltestelle derartig langsam, dass der Bus, zu allem Glück auch noch überpünktlich, die Haltestelle bereits verlassen hatte als die Bahn einrollte. So. Nun stand ich da. Entweder 15 Minuten auf den nächsten Bus gewartet und allen, in ihren Autos an mir vorbeifahrenden Bekannten und Verwandten freundlich zu winken, oder los marschiert und in 22 Minuten auf Arbeit sein.
Ich bin gelaufen, und habe es sogar noch vor dem großen Regen geschafft. Danke liebe Verkehrbetriebe. Ohne Euch wäre ich wieder nur auf 7 Minuten Fußweg gekommen. Und ich durfte heute länger arbeiten, zum Freitag, denn ich war ja später auf Arbeit. Glück auf der ganzen Strecke. Montag, 1. September 2008Wieder mal Gnewikow
Nach über einem Jahr Meines Reiseberichtes hat sich ein junger Mann im Kommentar dazu geäußert. Ich wollte diesen Beitrag nicht einfach so frei geben. Der Inhalt hat mich betroffen gemacht.
18-jähriger Neuruppiner / am Aug 22 2008, 02:35 Mit 18 hatte ich ausgelernt und könnte meinen Lebensunterhalt selbst verdienen. Am Wochenende gingen wir tanzen, am liebsten auf die Säle, wo das Publikum altersmäßig sehr gemischt war. Da gab es die meiste Stimmung. Vielleicht fehlten uns einfach die großen Einkaufszentren und Parkplätze. Vielleicht habe ich aber auch den Beitrag einfach nicht verstanden. Dienstag, 26. August 2008
Service für frühaufstehende ... Geschrieben von Birgit Döring
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22:14
Kommentare (0) Trackbacks (0) Service für frühaufstehende Langschläfer
In Dresden wird es ab 01. September einen neuen Service an, bzw in der Nähe von einigen Haltestellen der DVB geben. Die Frühstückszwerge werden unterwegs sein und den Eiligen einen letzten Service vor der Arbeit, dem Studium, der Schule und wo Frühaufsteher sonst noch so hin müssen, bieten. Also, liebe Frühstücksmuffel, eine echte Chance, doch noch den Weg zum gesunden Tagesstart zu finden.
Ich finde die Idee gut und wünsche den "Machern" großen Erfolg! Dienstag, 26. August 2008
Verschiedene Erinnerungen Geschrieben von Birgit Döring
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21:06
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In Dresden steht vor dem Rathaus ein Denkmal der Trümmerfrau.
Dieses Denkmal ist den Frauen Dresdens gewidmet, die nach dem Zweiten Weltkrieg die Stadt enttrümmerten und so den Grundstein für den Wiederaufbau dieser Stadt legten. Die meisten Männer waren aus dem Krieg (noch) nicht zurückgekommen. Gestern fuhr ich mit der Straßenbahn an diesem Denkmal vorbei. Rund um das Denkmal ist immer schön bepflanzt, so dass man gern hin schaut. Über den Sinn des Denkmals denken wohl die Wenigsten nach. Für viele scheint die Zeit zu weit weg, oder sie wissen nicht um die Bedeutung. Neben mir saßen zwei ältere Damen, die auf dem Weg zum Kaffeekränzchen waren. Plötzlich sagt die eine Dame: " Wenn ich hier vorbei fahre, sehe ich mich immer selber stehen. Genau so war es." "Wie?", fragt die andere. "Na so. Die Kleidung, das Kopftuch, der Hammer, genau so sah ich och aus." "Hmm, das weß ich ni mehr, meine Schwester is wohl so rum gelofen." Ich war überrascht. Kann man so etwas wirklich vergessen? Oder war sie noch zu jung, damals, nach dem Krieg und hat nicht mit enttrümmert? Auf alle Fälle konnte oder wollte sie sich nicht erinnern, trotz des Denkmals. Dass irgendwo in der Innenstadt ein Käffchen auf sie wartete wussten zum Glück beide noch. Sie stiegen an der Haltestelle Prager Straße aus und hatten schon längst ein anderes Thema. Ich grübelte noch bis Postplatz. Dann stieg ich aus und lief neuen Geschichtchen entgegen. Dienstag, 19. August 2008
Brutalität im Rathaus Geschrieben von Birgit Döring
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20:59
Kommentare (0) Trackbacks (0) Brutalität im Rathaus
Wer sich über Dresden ein bisschen auskennt, der weiß, dass wir seit August eine Oberbürgermeisterin haben. Eine Frau unter Männern. Da muss sie sich behaupten. Deshalb war in der Dresdner Morgenpost vom 19.08.2008 als Titelzeile zu lesen:
OB Orosz beschneidet Bürgermeister Ich würd's ja erst mal mit Argumenten versuchen Dienstag, 19. August 2008
Ab welcher Größe ist ein Hund ein ... Geschrieben von Birgit Döring
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18:15
Kommentare (0) Trackbacks (0) Ab welcher Größe ist ein Hund ein großer Hund?
Ich werde ihn wohl nicht begreifen, den kleinen Unterschied zwischen großem und kleinem Hund. Na, die Größe, werden Sie jetzt denken. Klar. Aber wieso haben Kleinere mehr Rechte als Große? Im richtigen Leben ist das umgekehrt.
Ein Beispiel der Hunderechte: "Ab welcher Größe ist ein Hund ein großer Hund?" vollständig lesen Dienstag, 29. Juli 2008
„Hier ab Vier“ im MDR am 28.07.2008 Geschrieben von Birgit Döring
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18:10
Kommentare (0) Trackbacks (0) „Hier ab Vier“ im MDR am 28.07.2008
„Hier ab Vier“ ist auf Sommertour. Diese Woche in Bautzen. Und der durch die Journalisten herbei gejammerte Sommer ist da. Grund genug für Herrn Imhof in kurzen blauen Jeans und rotem T-Shirt vor der Kamera zu erscheinen. Passend dazu erzählt mir Nandine Meyden in „Vorsicht Fettnäpfchen“, dass eine Frau im Büro ohne Strümpfe, auch bei diesen Temperaturen, unschick ist. Dann kam noch das ausgeleierte Beispiel des Bankangestellten, der nicht einmal in ordentlicher schwarzer Hose und hemdsärmelig vorm Kunden stehen darf. Besser ist im Anzug - und verschwitzt, denn so ein armer Bankangestellter hat in der Regel keine Maskenbildnerin in der Nähe, die ständig an ihm (rumpudert hätte ich jetzt bald geschrieben, aber es gibt Regionen, die das falsch verstehen könnten) die glänzenden Stellen beseitigt. Der Bankangestellte steht meist nur einem Kunden gegenüber – Herr Imhof hofft auf eine tolle Einschaltquote mit Tausenden im TV.
Ich investierte die 0,14 € (Mobil kann abweichen) fürs Telefon und fragte in der Zuschauerredaktion nach, was denn Frau Meyden zur Garderobe von Herrn Imhof sagt. Lachen am anderen Ende und das Versprechen mich rück zu rufen, wenn denn die Sendezeit reichen würde. Sie reichte nicht. Irgendwann kam von Herrn Imhof selbst die Frage. Die Antwort hat mich fast umgehauen. Es begann ein „rum geeire“ – na, jaaa, es wäre ja ganz schön warm und ... na jaaa, wenn das Publikum das tolerieren würde….. Applaus vom halbnackten männlichen und auch weiblichen Publikum. Für Herrn Imhof schien die Welt in Ordnung. Für mich nicht. Aber es wird niemanden interessieren. Ob ich einschalte und den MDR ansehe, oder die Kiste aus lasse, merkt sowieso niemand. Wofür war noch mal die GEZ? Für niveauvolle Sendungen in den Öffentlich-Rechtlichen? Sonntag, 8. Juni 2008
Das Spitzentuch der Königin Geschrieben von Birgit Döring
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13:58
Kommentare (0) Trackbacks (0) Das Spitzentuch der Königin
Wir waren in der Staatsoperette Dresden und haben uns das "Spitzentuch der Königin" von Johann Strauß angesehen und wir waren begeistert. Strauß-Musik ist für uns unübertroffen schön. Die Darstellung der Schauspieler hat uns sehr gut gefallen, an der Kulisse gab es nichts zu deuteln, nur das Puplikum benahm sich wieder als würden es im Stadl sitzen und beklatschte jede Aktion. Man ist schon froh, dass nicht noch während der Arien im Rhythmus geklatscht wird. Wer sich für den Inhalt interessiert, kann sich hier informieren.
Und weil es uns so gut gefallen hat, habe ich im Internet einfach mal nach weiteren Hintergundinformationen gesucht und war entsetzt. Da stolperte ich zuerst über diese Kritik. Vernichtend, aber für uns nicht nachvollziehbar. Die Regisseurin Arila Siegert wird derart schlecht gemacht, dass ich schon Zweifel habe, ob die Kritiker im gleichen Stück waren. Dann "lief" mir dieser noch dieser Knatsch hier übern Bildschirm. Ein Streit, ob nun Coburg oder Dresden das Werk wieder entdeckt hat und wer es nun richtig oder falsch interpretiert usw. usw. Mir, als Publikum, ist das eigentlich völlig egal. Ich wäre wegen der Operette sowieso nicht nach Coburg gefahren. Natürlich gibt es auch dazu wieder eine Gegendarstellung. Was soll das Ganze eigentlich? Was richtig und falsch ist könnte doch bestenfalls Johann Strauß persönlich sagen, und der ist bereits tot. Mir hat das Stück so viel gegeben, dass man erstaunliche Parallelen zur Gegenwart ziehen kann. Eines habe ich auch gelernt. Lies nie Kritiken, auf keinen Fall vor dem Stück und hinterher bringt's auch nicht viel. Mittwoch, 4. Juni 2008
Die Meldung der Woche Geschrieben von Birgit Döring
in Absurdes um
19:10
Kommentare (0) Trackbacks (0) Die Meldung der Woche
ist für mich diese hier: Eiweiß dämpft "Jojo-Effekt" nach Gewichtsabnahme. Es wird beschrieben, dass die Leute nach einer Diät mehr Eiweiß brauchen, um das Gewicht zu halten. So weit ist alles klar. Und wie haben die Leute nun abgenommen? Also Tante G. befragt. Ich bin auf diese Seite gekommen. Aber die Fragen bleiben. Acht Prozent des Körpergewichts abnehmen! - das wäre ja schon mal ein Anfang.
Vielleicht kommt man der Beantwortung der Frage näher, wenn man über den Namen der Studie an des Pudels Kern will: Diogenes-Studie. (nicht Pfundskur, wegen des "Pudels Kern" Diogenes von Apollonia, um 500 v. Chr., Philosoph in Athen, vertrat die monistische Lehre, dass die Luft Urstoff (arché) der Welt sei. Muss ich das auf die Eßgewohnheiten übertragen, erst mal von Luft leben und dann von Eiweiß? Vielleicht muss ich die Frage auch mal beim Ursprung packen. Was ist eine Diät? Großes Staunen: Heutzutage bezeichnet das Wort Diät: So muss das bei mir sein. Im Moment halte ich es wie Herr Dr. Eckart von Hirschhausen, der für sich in seinem Buch "Die Leber wächst mit ihren Aufgaben" feststellt, dass er sich an keinerlei Diäten mehr beteiligen wird, sondern isst, was ihm schmeckt und dabei wartet, bis gerade diese Form der Ernährung modern wird. Sonntag, 1. Juni 2008Weltkulturerbetag 2008
Gut, dass wir ihn in Dresden noch mal feiern. Es wird der letzte sein!
Donnerstag, 29. Mai 2008Spamer
Ach, was bin ich froh, dass es hin und wieder Spamer gibt, die mir irgendwelche Kommentare auf die Seite wichteln. So fällt mir auf, dass ich seit Urzeiten weder meiner Freude noch meinem Ärger hier Ausdruck verliehen habe. Dumm nur (für die Spamer), dass mir ihre Nachricht egal ist, weil ich der englischen Sprache kaum mächtig bin. Mein Ehrgeiz, den Inhalt zu ergründen geht hier gen null und so kann ich alles ganz schnell löschen.
Was ist seit April passiert? Es scheint endlich die Sonne! Im Garten blüht und sprießt es und wir waren wieder zum Frühjahrsball. Diesmal hatte die Dame aus diesem Artikel ein hochgeschlossenes Kleid an. Das ganze Gegenteil vom vorigen Jahr. Gut, es war diesmal auch nicht so warm wie vorigen Mai. Im Showteil gab es ein Tanzpaar mit ohne Knochen. Zumindest schien es so. Gott, waren DIE beweglich. Und das Beste: Er schleppte Sie öfters mit Leichtigkeit über die Tanzfläche. Verstohlene Blicke der anwesenden Herren auf ihre mit gebrachten Damen. Da bekommt man schon Beklemmung, wenn man nach solchen Einlagen selbst wieder das Tanzbein schwingen soll. Das hält aber zum Glück nicht lange an, denn Tanzen ist schön. Den allerletzten Trost spendete dann noch das Watzke-Bier. Köstlich - für meinen Mann. Ich musste fahren. Mittwoch, 16. April 2008Tag des Lärms
Heute ist Tag des Lärms. Es wird zwar von einigen Stellen behauptet, das wäre der Tag gegen den Lärm, aber das kann nicht sein.
In unserer Arbeitsstätte wird gebaut. Wieder mal, oder immer noch. Keiner kann das genau auseinander halten. Aber heute, am Lärmtag, geben sie sich besonders viel Mühe, die Kollegen mit unvorhergesehenen Bohratacken aus der Bürokonzentration zu reißen. Da brennt Dir der Hut! Das ist wie autofreier Sonntag, an dem besonders viel Autos unterwegs sind, weil das Wetter gerade schön ist und alle in die Natur wollen. Warum tut der Mensch immer gerade das Gegenteil von dem, was er soll, will, oder angebracht wäre? MENSCH, was bist Du sonderbar. Wer soll DICH je begreifen? Mittwoch, 26. März 2008Heute in der SLUB
Heute haben wir uns eine Führung in der SLUB (für Nicht-Dresdner: Sächsische Landes- und Universitätsbibliothek) zum Thema "Zwischen Schankwirtschaft und Ballsaal" angesehen. Eine Ausstellung der Deutschen Fotothek. Es war in zweierlei Hinsicht sehr interessant.
Zum Einen ist so ein Riesenbibliotheks-Betrieb sehr beeindruckend. Jeder darf sich in der Bibliothek frei bewegen, ohne Jacken und Taschen natürlich, aber zurecht finden ... .. Das war wohl auch der Grund, warum einige Jugendliche schlafend in den "Kuschelecken" lümmelten. Zu müde, um wieder raus zu finden, oder einfach nur geschafft vom Lernstress. So oder so, bis 24:00 Uhr muss man ausgeschlafen haben. Da schließt die SLUB erst mal. Zum anderen war es sehr interessant, wie viel Gaststätten und Biergärten es einmal in Dresden, am Anfang des letzten Jahrhunderts, gab. Gestochen scharfe Fotos. Es ist kaum zu glauben, welchen Charme Schwarz-Weis-Fotos haben können. Nun wissen wir wenigstens, wie man an die Ausstellungen der Fotothek ran kommt, also wie man den Weg innerhalb der SLUB findet, und können demnächst auch mal so hingehen. Zusätzlich durften wir einen Blick in die Räume der Fotothek werfen, obwohl sie schon geschlossen hatte. Ein sehr interessantes Erlebnis. Dienstag, 25. März 2008
Lieber in Bahn und Bus Geschrieben von Birgit Döring
in Frühgeschichten um
17:52
Kommentare (0) Trackbacks (0) Lieber in Bahn und Bus
heißt ein neuer Werbespruch der Dresdner Verkehrsbetriebe. Erreicht werden soll, dass die Fahrgäste wieder etwas rücksichtsvoller miteinander um gehen. Nachzulesen ist die gute Absicht hier. Auf den Erfolg darf man gespannt sein.
Nun wird die ganze Aktion auf die Fahrgäste bezogen. Es gibt aber auch Stoffel unter den Mitarbeitern der DVB. Beispiel heute: Ich komme an der Haltestelle an. Es steht bereits ein Bus da, aber an dem steht: „Dienstfahrt, Bitte nicht einsteigen“ Wunderbar. Gerade findet mal wieder das schönste Schneetreiben statt und Fahrgastunterstall gibt es nicht. Der Fahrer des Busses starrt gespannt in die Richtung, aus der ein Bus kommen müsste. Aha. denke ich, es ist also menschlich, dass man glaubt, dass die Verkehrsmittel eher kommen, wenn man immer gebannt in die Richtung starrt, aus der sie kommen müssten. Dabei werde ich immer nässer. Nach einigen Minuten kommt der planmäßige Bus, der Fahrer geht zum seinem "eigenen" Bus. Ich frage ihn, ob nun etwa alle Fahrgäste des ankommenden Busses in den vorderen umsteigen sollen? „Nu.“ Ich wusste nicht, ob ich froh sein sollte, endlich aus dem Wetter raus zu kommen, oder mich auf eine Diskussion einlassen, dass der nette DVB-Engel offensichtlich nichts mit den Mitarbeitern zu tun hat. Ich habe mich für Variante eins entschieden. Engel können eben nicht überall sein. |
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