Montag, 27. Oktober 2008
Herbstgedicht (Variante 2) Geschrieben von Volker Döring
in Gedichte um
20:50
Kommentare (0) Trackbacks (0) Herbstgedicht (Variante 2)
Der Herbstwind bläst sich durch die Bäume.
Und ihm ist, als ob er träume. Die Blätter, die einst grün und zart, die sind jetzt bunt und wirken hart. Die grünen Blätter rauschten leise, bei seiner sachten Sommerreise. Doch jetzt hört er sie rascheln laut, und ist darüber nicht erbaut. Er bläht sich auf bis zum Orkan, und stürmt so gegen alles an. Die Bäume stemmen ihm entgegen, doch bringt er einige zum legen. Die Blätter mit der Farbenpracht, die weht er fort, so über Nacht. Bald stehen alle Bäume kahl. Das ist dem Herbstwind ganz egal. Er hat Erfolg mit seinem Mühn, und freut sich auf des Frühjahrs Grün. Wenn Mann im Wind spazieren geht, und der so durch die Haare weht, durch die, die da noch nicht verschwanden, und statt schwarz jetzt grau vorhanden, dann blickt er neidisch hin zum Baum, und er denkt sich einen Traum. Ach könnten doch, wie an den Zweigen sich im Frühjahr Blätter zeigen, auch beim Menschen alle Jahre, wachsen neue Kopfeshaare. Doch da fällt ihm grad noch ein, der Zeitraum müßte anders sein. Und weiter träumt´s im lichten Kopf, von Sommerglatz und Winterschopf. Montag, 20. Oktober 2008Klo-Philosophie
Neulich waren wir im Museum. Es gab sehr viel zu sehen, so dass wir mehrere Stunden darin verbrachten. Da ist es nur eine Frage der Zeit, bis man nach der Tür mit dem „D“ Ausschau hält.
Hinter der Tür befanden sich drei Kabinen. Immer wenn ich drei Kabinen nebeneinander sehe muss ich schmunzeln, weil mir ein alter Witz einfällt: "Klo-Philosophie" vollständig lesen Sonntag, 19. Oktober 2008
Die Schnecke(n) in unserem Garten Geschrieben von Volker Döring
in Garten um
11:58
Kommentare (0) Trackbacks (0) Die Schnecke(n) in unserem Garten
Als ich gestern in unseren Kleingarten kam, um einiges für die Winterfestmachung zu tun, lief quer über den Gartenweg eine Schnecke. Es war eine von diesen Nacktschnecken, die irgendwann vor langer Zeit von Spanien nach Deutschland eingewandert sind. Sie hatten wohl von deutschen Urlaubern gehört, das es den Schnecken in Deutschland besser geht und es einige sogar zu einem Haus gebracht haben. Manche davon sogar in einem Weinberg. Und so haben sie sich nach Deutschland aufgemacht, zuerst nach dem westlichen Teil und nach der Grenzöffnung auch in den östlichen. Und es scheint ihnen da auch nicht schlecht zu gehen, obwohl es nach meinen Erkenntnissen noch keine zu einem Haus gebracht hat. Dafür haben sie sich zu Feinschmeckern entwickelt. Sie bevorzugen besonders die jungen Triebe von Blumen und auch von Gemüse, das wir gern selbst essen würden, aber durch die Schnecken über den Anbau nicht hinauskommen. Da diese Schnecken außer den Kleingärtnern keine natürlichen Feinde in Deutschland haben, wahrscheinlich weil sie unangenehm Riechen und nicht schmecken, entwickeln sie sich zahlenmäßig prächtig. Meine Gedanken gingen also sofort in Richtung einer Vernichtungstaktik. Darüber wurde in letzter Zeit einiges veröffentlicht und die Gärtner tauschten untereinander ihre Erfahrungen aus. Am meisten wird wohl mit dem Schneckenkorn gearbeitet, was aber für diesen Fall uneffektiv ist. Dann gibt es Kleingärtner die auf die Vernichtung mittels Alkohol schwören. Sie nutzen dabei den guten Geruchssinn der Schnecken und ihre Bierrsucht und lassen sie im Bier ersaufen. Das trifft dann aber auch die Hausbesitzerschnecken, die zwar weniger gefräßig aber auch versoffen sind. Diese Methode habe ich auch schon versucht, aber sie hilft mir jetzt auch nicht, weil ich kein Bier mehr im Garten habe. Eine weitere Möglichkeit ist der Einsatz von Laufenten. Diese aus England stammenden Tiere sind nicht so plump wie deutsche Entenrassen, haben einen langen aristokratisch wirkenden Hals zum Ausfindigmachen der Schnecken und wie sollte es anders möglich sein, einen schlechten Geschmackssinn, so das sie die Schnecken ohne mit der Wimper zu zucken verspeisen.
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Sonntag, 19. Oktober 2008
Ein Albtraum Geschrieben von Volker Döring
in Volkers Gedanken um
11:53
Kommentare (0) Trackbacks (0) Ein Albtraum
Heute Früh bin ich klatschnaß, vom Schweiß gebadet, aufgewacht. Ich hatte einen Albtraum, der mich nun bis in den Tag hinein verfolgt. Eigentlich träume ich selten und an die meisten Träume kann ich mich nur noch soweit erinnern, das es nette Erlebnisse waren von denen ich meiner Frau beim Frühstück erzählen wollte. Aber nach dem Aufwachen war der Inhalt des Traumes weg. Das Frühstück geht ruhig vonstatten, weil - nachts ist nichts geschehen und der Traum ist vergessen. Erst wenn dann die Nachrichten im Radio kommen, gibt es immer irgendeinen Aufreger und damit Gesprächsstoff. Aber da müssen wir auch schon zur Arbeit aufbrechen. Ich glaube es gibt so eine Art Traum-Alzheimer. Nur die emotional starken Träume werden gespeichert und dazu zählte mein nächtlicher Traum. Und das Thema war eben diese gerade angesprochene Alzheimerkrankheit. Vor ein paar Tagen kam in den Nachrichten das Wissenschaftler die Ursachen der Krankheit erkannt und bei Versuchen an Ratten ein Mittel wirksam getestet haben. Mit diesem Mittel konnte ein Fortschreiten der Krankheit verhindert werden. Für die Anwendung beim Menschen sind aber noch langjährige Forschungen notwendig. Nun hatte ich vorgestern das Problem eines fehlenden Handys und gestern war mein Schlüsselbund weg. Beides fand sich an nicht erwarteten Stellen wieder. Und nun kreisten meine Gedanken wohl im Schlaf weiter, ob das schon Anfänge dieser bösartigen Krankheit sind. Der Traum begann wiederum mit einer Nachricht im Radio (zumindest soweit ich mich erinnern kann). Der Sprecher teilte mit, das es nun bereits fünf Jahre her sei, als Wissenschaftler ein Mittel gegen Alzheimer erfolgreich an Ratten getestet hatten, aber seitdem nicht weiter gekommen seien, obwohl man in mehreren Forschungsgruppen in verschiedenen Richtungen experimentiert hat. Der Gesundheitsminister ist deshalb an die Regierung mit dem Antrag herangetreten, einen Bürgerentscheid durchzuführen. Hier gab es leider eine Störung im Radio und nähere Informationen bekam ich also nicht. Da fängt der Mensch doch an zu grübeln. Was will man denn da die Bürger befragen?
"Ein Albtraum" vollständig lesen
Freitag, 17. Oktober 2008Herbstgedicht
Der Herbstwind streift sacht zwischen Bäumen,
und glaubt,er sei total am Träumen. Die Blätter, die einst grün und zart, die sind jetzt bunt und werden hart. Und erst das Rascheln dieser Blätter. Er fand die grünen wirklich netter. So bläht er auf sich, immer mehr, und stürmt. Die Bäume wackeln sehr. Damit sie sich nicht zu sehr biegen, lassen sie die Blätter fliegen. Nun steh`n sie da, sind ratzekahl. Dem Sturm ist dieses ganz egal. Er hat Erfolg mit seinem Mühn, und hofft auf neues Blättergrün. Montag, 22. September 2008
Kinder, unsere Zukunft!? Geschrieben von Birgit Döring
in Feierabendgeschichten um
18:08
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Manchmal sitzt man in der Straßenbahn und traut seinen Ohren nicht. Heute hatten sich drei Kinder getroffen, die sich erst einmal darüber austauschten, wer an welchem Gymnasium!!! gelandet ist. Also waren sie in der 5. Klasse. Wie die Alten plauderten sie dann aus dem Nähkästchen, sprich aus dem Schulalltag. Der erste erzählte: „Wir haben eine Lehrerin, bei der 'sackt' alles. Da könnt ich mich ausschütten.“ Der Zweite berichtete von seinem Mathelehrer, der immer sagt: „Wer keine Hausaufgaben macht, wird kastriert.“ Der Dritte staunte. „Was is'n das?“ „Na den Schwanz abschneiden!“, wurde er fachmännisch aufgeklärt. Dann begann der Erste von seinem Deutschlehrer zu erzählen: „Eh der fetzt. Bei dem können wir im Unterricht alles machen. Essen, trinken, Beine auf den Tisch legen – das ist völlig egal. Heute kam er und fragte was wir machen wollen. Dann hat er uns eine Aufgabe aus dem Übungsheft gegeben. Wir durften das Lösungsheft dazu nehmen. Da haben wir alles abgeschrieben. Die ganze Klasse hat 'ne Eens gekrigt.“
Können sich die Kinder so viel ausdenken? Für den Wahrheitsgehalt der Beiträge spricht die eigene Erfahrung. Wir haben an unserem Garten einen Schulsportplatz, auf dem die Kinder auch ihre Pausen verbringen. Es ist regelrecht erschütternd und peinlich, welchen Ton die Lehrer gegenüber den Schülern während des Sportunterrichts und während der Pausen anschlagen. Mir fielen sämtliche Schlagzeilen ein: Pisa-Studie, noch freie Lehrstellen, passende Lehrlinge fehlen, und, und, und. Welches Niveau haben eigentlich die Lehrer? Ist kumpelhaftes Verhalten zwischen Lehrer und Schüler wirklich angebracht? Ist Respekt gegenüber anderen tabu? Bin ich doch schon zu alt für die heutige Zeit? Samstag, 6. September 2008
Jaaaaa, sie buddeln wieder! Geschrieben von Birgit Döring
in Frühgeschichten um
22:32
Kommentare (0) Trackbacks (0) Jaaaaa, sie buddeln wieder!
Links und rechts der Fiedlerstraße wird auf den Parkflächen der Fetscherstraße in Dresden seit 01.09.2008 mal wieder gebuddelt. Was tut man da? Man(n) verlegt Plastikrohre!
Langsam wirds albern. Die letzte Aktion war hier Freitag, 5. September 2008
Verkehrsbetriebe halten fit Geschrieben von Birgit Döring
in Frühgeschichten um
18:58
Kommentare (0) Trackbacks (0) Verkehrsbetriebe halten fit
Seit unserem, bewegungsmäßig sehr aktivem Urlaub, gehe ich Tag für Tag mit einem schlechten Gewissen auf Arbeit. Die Bewegungs-Aktivität lässt zu Wünschen übrig. Schuld haben die Dresdner Verkehrsbetriebe. Zwei Minuten Fußmarsch bis zu Haltestelle, kurzes Warten auf die Straßenbahn, kurzes Warten auf den Bus und fünf Minuten Fußmarsch bis zur Arbeit. Das ist einfach zu wenig, sagten sich heute früh auch die DVB. Sie schickten eine Bahn der Linie 1. Ich stand vor der Entscheidung: Rennen oder noch zwei Minuten auf die Linie 2 warten. Mein innerer Schweinhund sagte: „was willst Du Dich hier anstrengen, der Fahrplan des Busses ist auf die Linie 2 abgestimmt, musst sowieso an irgendeiner Haltestelle warten, warum dann nicht bequem hier?“ Also spazierte ich der anfahrenden Bahn hinterher. Dann kam, pünktlich, die 2. Und diese Bahn wollte meine aufgekommene Bewegungsfaulheit absolut nicht unterstützen. Sie bewältigte die Strecke bis zur Bushaltestelle derartig langsam, dass der Bus, zu allem Glück auch noch überpünktlich, die Haltestelle bereits verlassen hatte als die Bahn einrollte. So. Nun stand ich da. Entweder 15 Minuten auf den nächsten Bus gewartet und allen, in ihren Autos an mir vorbeifahrenden Bekannten und Verwandten freundlich zu winken, oder los marschiert und in 22 Minuten auf Arbeit sein.
Ich bin gelaufen, und habe es sogar noch vor dem großen Regen geschafft. Danke liebe Verkehrbetriebe. Ohne Euch wäre ich wieder nur auf 7 Minuten Fußweg gekommen. Und ich durfte heute länger arbeiten, zum Freitag, denn ich war ja später auf Arbeit. Glück auf der ganzen Strecke. Montag, 1. September 2008Wieder mal Gnewikow
Nach über einem Jahr Meines Reiseberichtes hat sich ein junger Mann im Kommentar dazu geäußert. Ich wollte diesen Beitrag nicht einfach so frei geben. Der Inhalt hat mich betroffen gemacht.
18-jähriger Neuruppiner / am Aug 22 2008, 02:35 Mit 18 hatte ich ausgelernt und könnte meinen Lebensunterhalt selbst verdienen. Am Wochenende gingen wir tanzen, am liebsten auf die Säle, wo das Publikum altersmäßig sehr gemischt war. Da gab es die meiste Stimmung. Vielleicht fehlten uns einfach die großen Einkaufszentren und Parkplätze. Vielleicht habe ich aber auch den Beitrag einfach nicht verstanden. Dienstag, 26. August 2008
Service für frühaufstehende ... Geschrieben von Birgit Döring
in Frühgeschichten um
22:14
Kommentare (0) Trackbacks (0) Service für frühaufstehende Langschläfer
In Dresden wird es ab 01. September einen neuen Service an, bzw in der Nähe von einigen Haltestellen der DVB geben. Die Frühstückszwerge werden unterwegs sein und den Eiligen einen letzten Service vor der Arbeit, dem Studium, der Schule und wo Frühaufsteher sonst noch so hin müssen, bieten. Also, liebe Frühstücksmuffel, eine echte Chance, doch noch den Weg zum gesunden Tagesstart zu finden.
Ich finde die Idee gut und wünsche den "Machern" großen Erfolg! Dienstag, 26. August 2008
Verschiedene Erinnerungen Geschrieben von Birgit Döring
in Feierabendgeschichten um
21:06
Kommentare (0) Trackbacks (0) Verschiedene Erinnerungen
In Dresden steht vor dem Rathaus ein Denkmal der Trümmerfrau.
Dieses Denkmal ist den Frauen Dresdens gewidmet, die nach dem Zweiten Weltkrieg die Stadt enttrümmerten und so den Grundstein für den Wiederaufbau dieser Stadt legten. Die meisten Männer waren aus dem Krieg (noch) nicht zurückgekommen. Gestern fuhr ich mit der Straßenbahn an diesem Denkmal vorbei. Rund um das Denkmal ist immer schön bepflanzt, so dass man gern hin schaut. Über den Sinn des Denkmals denken wohl die Wenigsten nach. Für viele scheint die Zeit zu weit weg, oder sie wissen nicht um die Bedeutung. Neben mir saßen zwei ältere Damen, die auf dem Weg zum Kaffeekränzchen waren. Plötzlich sagt die eine Dame: " Wenn ich hier vorbei fahre, sehe ich mich immer selber stehen. Genau so war es." "Wie?", fragt die andere. "Na so. Die Kleidung, das Kopftuch, der Hammer, genau so sah ich och aus." "Hmm, das weß ich ni mehr, meine Schwester is wohl so rum gelofen." Ich war überrascht. Kann man so etwas wirklich vergessen? Oder war sie noch zu jung, damals, nach dem Krieg und hat nicht mit enttrümmert? Auf alle Fälle konnte oder wollte sie sich nicht erinnern, trotz des Denkmals. Dass irgendwo in der Innenstadt ein Käffchen auf sie wartete wussten zum Glück beide noch. Sie stiegen an der Haltestelle Prager Straße aus und hatten schon längst ein anderes Thema. Ich grübelte noch bis Postplatz. Dann stieg ich aus und lief neuen Geschichtchen entgegen. Dienstag, 19. August 2008
Brutalität im Rathaus Geschrieben von Birgit Döring
in Absurdes um
20:59
Kommentare (0) Trackbacks (0) Brutalität im Rathaus
Wer sich über Dresden ein bisschen auskennt, der weiß, dass wir seit August eine Oberbürgermeisterin haben. Eine Frau unter Männern. Da muss sie sich behaupten. Deshalb war in der Dresdner Morgenpost vom 19.08.2008 als Titelzeile zu lesen:
OB Orosz beschneidet Bürgermeister Ich würd's ja erst mal mit Argumenten versuchen Dienstag, 19. August 2008
Ab welcher Größe ist ein Hund ein ... Geschrieben von Birgit Döring
in Feierabendgeschichten um
18:15
Kommentare (0) Trackbacks (0) Ab welcher Größe ist ein Hund ein großer Hund?
Ich werde ihn wohl nicht begreifen, den kleinen Unterschied zwischen großem und kleinem Hund. Na, die Größe, werden Sie jetzt denken. Klar. Aber wieso haben Kleinere mehr Rechte als Große? Im richtigen Leben ist das umgekehrt.
Ein Beispiel der Hunderechte: "Ab welcher Größe ist ein Hund ein großer Hund?" vollständig lesen Dienstag, 19. August 2008
Was ist ein Teil Mensch wert ? Geschrieben von Volker Döring
in Volkers Gedanken um
17:58
Kommentar (1) Trackbacks (0) Was ist ein Teil Mensch wert ?
Man denkt ja schon manchmal darüber nach, was man so wert ist. Wenn man noch klein ist zum Beispiel, was man den Eltern wert ist. Lieben sie mich eigentlich und wenn ja, warum gibt es dann so wenig Taschengeld. Als Jugendlicher, wenn es so langsam um eine Lehrstelle und einen Platz in der Gesellschaft geht, da wird der Wert in Ausbildung und Wissen gemessen. Dann kommt der Wert der Berufserfahrung dazu. Wenn man sich verliebt steht die Frage nach der Gegenliebe. Und auch das hat irgendwie etwas mit Wert zu tun. Ist man es wert von der geliebten Person wieder geliebt zu werden, oder schlimmer, warum ist man es nicht?
Man denkt also über den eigenen Wert manchmal, aber nicht täglich nach. Da gibt es Phasen, die man gerade durchmacht, wie Arbeitslosigkeit, oder bestimmte Episoden, die man erlebt. Am Sonntag habe ich so eine Episode zum Nachdenken erlebt. Das Wetter war nach zwei Regentagen endlich doch noch schön gewurden. Dresden lockte mit seinem Stadtfest und dem dazu stattfindenden „Lebendigen Fürstenzug“. Also nichts wie hin. Am Schloß, in Höhe Sophienstraße, Ecke Augustusstraße, hörte ich plötzlich eine laute Stimme. "Was ist ein Teil Mensch wert ?" vollständig lesen Dienstag, 29. Juli 2008
„Hier ab Vier“ im MDR am 28.07.2008 Geschrieben von Birgit Döring
in Kultur um
18:10
Kommentare (0) Trackbacks (0) „Hier ab Vier“ im MDR am 28.07.2008
„Hier ab Vier“ ist auf Sommertour. Diese Woche in Bautzen. Und der durch die Journalisten herbei gejammerte Sommer ist da. Grund genug für Herrn Imhof in kurzen blauen Jeans und rotem T-Shirt vor der Kamera zu erscheinen. Passend dazu erzählt mir Nandine Meyden in „Vorsicht Fettnäpfchen“, dass eine Frau im Büro ohne Strümpfe, auch bei diesen Temperaturen, unschick ist. Dann kam noch das ausgeleierte Beispiel des Bankangestellten, der nicht einmal in ordentlicher schwarzer Hose und hemdsärmelig vorm Kunden stehen darf. Besser ist im Anzug - und verschwitzt, denn so ein armer Bankangestellter hat in der Regel keine Maskenbildnerin in der Nähe, die ständig an ihm (rumpudert hätte ich jetzt bald geschrieben, aber es gibt Regionen, die das falsch verstehen könnten) die glänzenden Stellen beseitigt. Der Bankangestellte steht meist nur einem Kunden gegenüber – Herr Imhof hofft auf eine tolle Einschaltquote mit Tausenden im TV.
Ich investierte die 0,14 € (Mobil kann abweichen) fürs Telefon und fragte in der Zuschauerredaktion nach, was denn Frau Meyden zur Garderobe von Herrn Imhof sagt. Lachen am anderen Ende und das Versprechen mich rück zu rufen, wenn denn die Sendezeit reichen würde. Sie reichte nicht. Irgendwann kam von Herrn Imhof selbst die Frage. Die Antwort hat mich fast umgehauen. Es begann ein „rum geeire“ – na, jaaa, es wäre ja ganz schön warm und ... na jaaa, wenn das Publikum das tolerieren würde….. Applaus vom halbnackten männlichen und auch weiblichen Publikum. Für Herrn Imhof schien die Welt in Ordnung. Für mich nicht. Aber es wird niemanden interessieren. Ob ich einschalte und den MDR ansehe, oder die Kiste aus lasse, merkt sowieso niemand. Wofür war noch mal die GEZ? Für niveauvolle Sendungen in den Öffentlich-Rechtlichen? |
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