Nun ist er mal wieder vorbei, der Dschungel-Rummel. Und da Deutschlands Bevölkerung immer älter wird, wurde eine 77-jährige Oma zur Dschungelkönigin gekrönt. Soll noch mal einer sagen, ab 50 kann man hier nichts mehr werden. Ich gebe zu, irgenwie hat mich Ingrid van Bergen auch beeindruckt, obwohl ich vor lauter Geiz nie da anrufen würde, um jemand zu wählen. Und man hat mal wieder gespürt, dass auch fast 20 Jahre deutsche Einheit weit von der Einheit weg sind. Da gibt es zwei (aber)witzige Moderatoren, die immer wieder betonen müssen, dass ein "Ossi" im Camp sei. Dann wird noch versucht sächsisch zu reden, weil Erfurt in Thüringen liegt und dort denzufolge nicht sächsisch gesprochen wird. Und was viele immer noch nicht einsehen wollen: ein Nichtsachse scheitert meist an der Sprache, Sonja Zietlow erst recht. Immer nach dem Motto: Das Niveau schön niedrig halten. Aber geht die Sendung überhaupt mit Niveau? Wahrscheinlich nicht. Ach hätte ich doch die Möglichkeit Wunschkandidaten für das nächste Camp zu benennen. Dafür würde ich sogar mal die Telefongebühren opfern. DIRK und SONJA! Wäre das schön. Da würde ich bestimmt nicht eine Sendung verpassen. Versprochen.
Ja, es ist wieder da. Das WKP. Wie haben die Medien die letzten zwei Wochen gejammert, dass es keinen Schnee gibt. Nun ist er da und es wird wieder gejammert, auf höherem Niveau. Es ist aber auch zum Verzweifeln, für den Winterdienst, wenn es im Winter schneit. Wer soll da Auto fahren und auch noch mit schwerer Technik? Die muss man erst mal beherrschen, und bei Schnee und Eis sowieso. Da braucht’s Fachkräfte. Den Medien ist das klar. Sie haben Mitleid mit dem Winterdienst und verweisen alle Autofahrer auf die öffentlichen Verkehrsmittel. Klasse Idee. Wenn man in Dresden nur die Straßenbahn braucht, kann man noch nicht einmal meckern, aber wehe DEM, der auf irgendeinen Bus angewiesen ist. Der Bus ist auf den Winterdienst angewiesen und den sollte man beherrschen, und da braucht’s Fachkräfte …. Also sollten auch die Busse auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen…? Da gibt es tatsächlich einen Zusammenhang. Ich begriff ihn heute früh, als ich eine halbe Stunde auf den Bus wartete. In der Zeit hätte ich auch laufen können und wäre 10 Minuten regulär eher da gewesen, bei meiner Wut eine viertel Stunde. Seit der letzten Preiserhöhung und Fahrplananpassung bin ich sowieso mehr läuferisch unterwegs als mit dem Bus, weil einfach nichts mehr zusammenpasst. Nehmen wir es als kostengünstige Trainingsunterstützung durch die Dresdner Verkehrsbetriebe, statt Fitnessstudio.