Mittwoch, 30. Januar 2008
Positives und Negatives Geschrieben von Birgit Döring
in Frühgeschichten um
19:00
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Wie kommt es eigentlich, dass mir immer nur bei "negativen" Dingen sofort Blogs einfallen? Bin ich etwa ein negativer Mensch? Das klingt nicht so gut. Also eher kritisch.
Heute bin ich sogar ausgesprochen positiv gestimmt. Die Bahn war pünktlich, der Bus ohne Stress zu erreichen und eine kleine Beobachtung an der Haltestelle gabs außerdem. Stand ein Mann an der Haltestelle. (Das klingt zwar wie ein Witzanfang, ist aber keiner) Er schaute so ganz gelangweilt in den Papierkorb, fischte plötzlich eine Videokassette raus und begann sie genauestens auf Funktionsfähigkeit zu untersuchen. Dafür ging er sogar unter eine Laterne um alles richtig zu sehen. Dann steckte er die Kassette ein. Das wirft für den Beobachter Fragen auf. Geht das Ding tatsächlich? Was wird drauf sein? Wer schmeißt sowas und warum in einen öffentlichen Papierkorb? Das Tragische an der Geschichte ist, dass ich es nie erfahren werde. Also doch wieder was Negatives. Dienstag, 29. Januar 2008
Man glaubt es nicht Geschrieben von Birgit Döring
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18:34
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Am 15.11.2007 hatte ich mich u.a. darüber ausgelassen, dass die Fetscherstraße ein Ausbildungsobjekt für Baggerfahrer sein muss. Loch auf, Loch zu. Heute war es mal wieder so weit. An der Ecke Tatzberg wird ein Loch gebuddelt! Sie waren auch relativ schnell und weit in der Erde. Kein Wunder. Das Erdreich liegt noch vom letzten Mal sehr locker, bei Regen sogar ausgesprochen "babsch". Das beweisen meine Schuhe, wenn ich dort lang muss.
Irgend Jemand hat zu viel Geld und legt es statt in Aktien in Löcher an. Oder hat er nur einen saumäßigen Plan(er)? Es ist im Moment auch egal. Das Ergebnis ist gleich. Das Geld ist einfach weg. Meine Nerven sind es auch. Montag, 28. Januar 2008
Eine kleine Beobachtung Geschrieben von Birgit Döring
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17:33
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Heute früh war mal wieder Adrenalin pur angesagt. Die Bahn kam zu spät, dafür der Bus zu früh. Aber der Busfahrer war nett und hat auf uns gewartet. Oder lag es einfach nur daran, dass die Ampel zufälligerweise für Fußgänger auf grün stand? Ich weiß es nicht und habe mich höflich beim Busfahrer bedankt. Das interessierte ihn aber nicht, so dass er kein Wort dazu sagte. War doch die Ampel der nettere Teil?
Am Fetscherplatz machte ich dann noch eine kleine Beobachtung. Der Fahrer der Linie 4 war aus seiner Bahn gestiegen und kam gerade vom Zeitungsverkäufer mit einer Zeitung zurück. Ich sehe ja ein, dass Bahnfahrer etwas für die Pause zum Lesen haben wollen. Ich habe mir aber vorgestellt, wie es wäre, wenn ein Fahrgast sagen würde: "Warten Sie mal bitte, ich muss mir nur schnell eine Zeitung da drüben holen." Und schon sitze ich Montag früh im Bus und lächle so vor mich hin. Zum Unverständnis der anderen Fahrgäste, was am Montag Morgen so lächerlich sei. Liebe Mitfahrer, ihr müsst die Gegend beobachten, nicht mich. Sonntag, 27. Januar 2008Reisemarkt 2008
Wir waren gestern zum Reisemarkt in Dresden. Leider haben wir keinen Stand vom Gut Gnewikow gefunden. Wart Ihr etwa gar nicht da? Wir hätten uns gern mal mit Euch unterhalten, oder gewürfelt? Nein, ich glaube nicht.
Wir haben diesmal alle Gewinnspiele links und rechts liegen lassen. Aber Kataloge haben wir eingesammelt. Also Urlaub wird es auch 2008 geben. Sonntag, 27. Januar 2008Waschkerle?
"Das sin' de reensten Waschweibor", sagte meine Oma immer, wenn die Nachbarinnen mal wieder über die ganze Nachbarschaft herzogen. Seit ein paar Tagen weiß ich, dass Männer solchen Frauen durchaus Konkurrenz machen können. Jeden Morgen fahren, neben anderen Fahrgästen, zwei Männer in der Straßenbahn mit, die immer ein anderes Thema zum Tratschen haben. Mal ist es das Wetter, welches für die Jahreszeit zu warm ist, dann sind es die Chefs der beiden, die, wie wahrscheinlich alle Chefs dieser Erde blöd sind und so gar keine Ahnung von ihrer Arbeit haben und dann sind es die "Madames" der beiden, die schnarchen und es dann auch noch abstreiten. Ein geplagtes Mannsvolk ist das.
Sie tratschen zwar wie Weiber, bleiben aber doch Machos. Sollte doch der eine vorige Woche die Toiletten auf Arbeit putzen, weil die "Putzweiber einfach gegangen sind, ohne die Klos zu schrubben". Nee, das könnte er nicht, hat er der aus Leipzig gesagt, da komme ihm ja das K..... (er hat's ausgesprochen). Den Frauen, die davon gelaufen sind kam es vielleicht auch? Heute ist Sonntag. Mal sehen, was die beiden übers Wochenende erlebt haben. Da fällt mir auf: Über Sport haben sie sich noch nicht ein einziges Mal unterhalten. Sind es doch Ausnahmetypen in der Kategorie Mann? Ich werde es beobachten. Sonntag, 20. Januar 2008
Plötzlich habe ich nichts zu tun Geschrieben von Birgit Döring
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11:23
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Es ist komisch. Sonntag. Gestern war große Fete angesagt. Nachts, also am späten Abend, haben wir gleich wieder die gewohnte Ordnung hergestellt und heute früh mit dem vertilgen der Reste vom kalten Buffet begonnen. Auch zum Mittag wird es "nur" ein Reste-Essen geben, so dass ich gar nicht in der Küche rum stehen muss, was ich um diese Zeit eigentlich Sonntags mache.
Man könnte mit der plötzlichen Freizeit sehr viel machen. Hobbys habe ich genug. Um so verwunderlicher ist es, dass mir gleich gar nichts einfällt. Einfach mal nichts tun. Es gibt Leute, die können das. Beneidenswert. Ich habe das Gefühl, gerade jetzt irgendwas Wichtiges nicht zu tun, obwohl es notwendig wäre. Wäsche waschen! Aber es ist Sonntag und da hält man sich (also ich jedenfalls) vornehm zurück. Gartenarbeit? Es ist Winter! Handarbeit? Ich müsste nähen, aber jetzt die Nähmaschine vorgraben? Nee. Da klingelt das Telefon. Mein Sohn gibt mir den Rat, mal schnell das ZDF einzuschalten. Was läuft? "Kult am Sonntag". Mit Kiwi!!! Eine Wiederholung von vor dem Werbevertrag mit Weight Watchers? Es gibt im Videotext keinen Hinweis von wann die Sendung ist. Was soll man davon halten? Kiwi fliegt innerhalb weniger Stunden aus zwei Sendern, aber so ernst war es wohl nicht gemeint. Im Internet steht, dass die Sendung von 2008 wäre! Also irgendwas habe ich wieder mal verpasst. In den bunten Lettern ist Kiwi noch die letzte Moderatorin. War das alles nur ein PR-Gag? Gerade spricht Kiwi die Kinder an: "Seid alle zu Allen nett auf dem Weg nach oben, auf dem Weg nach unten seht ihr sie wieder." Wo ist Kiwi gerade? Kann man also hoffen, dass Oliver Nix mal wieder im MDR moderiert? Hier ist die Antwort zu Kiwi. Dienstag, 15. Januar 2008Der Mensch an sich
"Der Mensch an sich ist feige", so sang einmal Hildegard Knef, "und brutal dazu" muss man mal wieder angesichts der heutigen Ereignisse in Dresden feststellen. Es geht schon lange nicht mehr um die Sache selbst, sondern um wirtschaftliche und Machtpositionen. Und ums "Recht behalten". Schade.
Adieu ihr Bäume! Wilkommen CO2, Sommerhitze, Feinstaub und kostenpflichtige Umweltplakette. Montag, 14. Januar 2008
So ernst war’s auch nicht gemeint Geschrieben von Birgit Döring
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20:21
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Irgendwo zwischen Himmel und Erde muss es geheimnisvolle Kräfte geben. Wer träumt nicht, besonders nach den Weihnachtsfeiertagen von einigen Gramm weniger auf der Waage. Die Einen geben es zu und sprechen offen darüber, die anderen beschließen im Geheimen: hier muss was passieren. Egal ob man laut ist oder leise, irgendwer da draußen nimmt Einen ernst. Mich zum Beispiel, heute. Eigentlich wollte ich nur ein wenig für meine Gesundheit tun und hatte beschlossen, meine Busstrecke zu Fuß zurück zu legen. Das sind exakt 22 Minuten Fußweg. Dann geht es für gewöhnlich mit der Bahn weiter. Ich bin nicht immer so stark. Manchmal bringe ich es einfach nicht fertig, den Bus weg fahren zu lassen, wenn man ganz bequem einsteigen könnte. Wäre ich doch heute auch schwach gewesen! Verkehrsstörung! Es fuhren keine Bahnen in meine Richtung. Also weiter getrabt.
Ich brauche exakt 1 Stunde und 15 Minuten von Tür zu Tür. Auch eine Erfahrung. Noch etwas konnte ich feststellen. Die Stadt gibt zwar viel Geld für befestigte Wege im Großen Garten aus, aber rundherum ist Schlamm. Die Fußwege werden ja nur bei Verkehrsstörungen so richtig gut genutzt und die gibt es zum Glück sehr selten. Auf die Waage bin ich übrigens nicht gestiegen. Ich bewahre mir die Illusion abgenommen zu haben. Montag, 7. Januar 2008
schwerer Einstieg Geschrieben von Birgit Döring
in Feierabendgeschichten um
20:00
Kommentare (0) Trackbacks (0) schwerer Einstieg
Heute ist nun schon die erste Woche des neuen Jahres rum und ich habe mich noch nicht einmal gemeldet. Irgendwie bietet sich so gar nichts zum Schreiben. Es liegt wohl daran, dass ich, aufgrund der Wetterlage, mit dem Auto zur Arbeit fahre. Draußen ist es nämlich sauglatt. Offensichtlich gehen die Hauseigentümer davon aus, dass sie, wenn sie schon Haftpflichtversicherung zahlen, sich der Mühe des Gehwegestreuens nicht auch noch unterziehen müssen. Am Ende war die Versicherung um sonst! Also nicht um sonst, sondern nutzlos. Da kommt man, so blöd es klingt, mit dem Auto einfach sicherer zur Arbeit. Zumindest innerhalb der Stadt.
Hoffentlich wird bald Frühling. Die Tage werden jedenfalls schon wieder länger, so ganz allmählich. |
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